Was bedeutet Klickpreis beziehungsweise CPC?
CPC steht für Cost per Click, auf Deutsch Kosten pro Klick oder Klickpreis. Bei klickbasierter Abrechnung entstehen Kosten, wenn jemand auf eine Anzeige klickt. Der tatsächliche CPC bezeichnet den Preis eines einzelnen Klicks. Der durchschnittliche CPC wird berechnet, indem die gesamten Klickkosten durch die Anzahl der berechneten Klicks geteilt werden. Beispiel: 120 Euro Kosten bei 80 Klicks ergeben einen durchschnittlichen CPC von 1,50 Euro.
Wie hoch ein einzelner Klick ausfällt, hängt unter anderem von Auktion, Wettbewerb, Gebot, Anzeigenqualität, Kontext und Kampagneneinstellungen ab. Ein niedriger CPC ist nicht automatisch gut: Billige Klicks ohne passende Absicht können teurer sein als wenige relevante Besuche. Umgekehrt beweist ein hoher CPC noch keine schlechte Kampagne. Beurteilt wird er zusammen mit Conversion-Rate, Qualität der Ergebnisse und wirtschaftlichem Wert. Allgemeine CPC-Benchmarks ersetzen diese eigene Rechnung nicht.
CPC im Klartext
So ordnest du den CPC richtig ein
Häufige Fragen
Wie berechnet sich der durchschnittliche CPC?
Der durchschnittliche CPC ergibt sich aus den gesamten Kosten der berechneten Klicks geteilt durch deren Anzahl. Wenn 80 Klicks zusammen 120 Euro kosten, liegt der Durchschnitt bei 1,50 Euro. Er sagt nicht, dass jeder Klick genau so viel gekostet hat, denn Einzelpreise können abweichen.
Was ist ein guter CPC?
Ein universell guter CPC existiert nicht. Entscheidend ist, ob die eingekauften Klicks passende Conversions und wirtschaftlich tragbare Ergebnisse erzeugen. Ein höherer Klickpreis kann sinnvoll sein, wenn daraus häufig wertvolle Anfragen entstehen. Ohne Zielwert, Conversion-Qualität und Marge bleibt der reine Preis kaum aussagekräftig.
Warum schwankt der Klickpreis?
Jeder Anzeigenkontakt kann in einer anderen Auktion stattfinden. Wettbewerb, Gebote, Qualitätsfaktoren, Suchanfrage, Gerät, Standort, Zeitpunkt und weitere Signale verändern die Bedingungen. Auch Änderungen an Kampagne oder Gebotsstrategie wirken sich aus. Deshalb ist der CPC eine bewegliche Kennzahl und kein fester Listenpreis.
Ist ein niedriger CPC immer besser?
Nein. Ein niedriger CPC kann auf günstige Reichweite hindeuten, aber auch auf wenig relevante Suchanfragen oder schwache Nachfrage. Entscheidend ist, was nach dem Klick passiert. Werden passende Menschen zu wertvollen Conversions, darf ein Klick mehr kosten als unqualifizierter Traffic ohne Ergebnis.
