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Klickpreis (CPC) Cost per Click (CPC)

von everbrave studioStand: Juli 2026~4 Min Lesezeit
IN EINEM SATZ

Der CPC gibt an, wie viel ein Anzeigenklick tatsächlich oder im Durchschnitt kostet.

/01 WAS DAHINTER STECKT

Was bedeutet Klickpreis beziehungsweise CPC?

CPC steht für Cost per Click, auf Deutsch Kosten pro Klick oder Klickpreis. Bei klickbasierter Abrechnung entstehen Kosten, wenn jemand auf eine Anzeige klickt. Der tatsächliche CPC bezeichnet den Preis eines einzelnen Klicks. Der durchschnittliche CPC wird berechnet, indem die gesamten Klickkosten durch die Anzahl der berechneten Klicks geteilt werden. Beispiel: 120 Euro Kosten bei 80 Klicks ergeben einen durchschnittlichen CPC von 1,50 Euro.

Wie hoch ein einzelner Klick ausfällt, hängt unter anderem von Auktion, Wettbewerb, Gebot, Anzeigenqualität, Kontext und Kampagneneinstellungen ab. Ein niedriger CPC ist nicht automatisch gut: Billige Klicks ohne passende Absicht können teurer sein als wenige relevante Besuche. Umgekehrt beweist ein hoher CPC noch keine schlechte Kampagne. Beurteilt wird er zusammen mit Conversion-Rate, Qualität der Ergebnisse und wirtschaftlichem Wert. Allgemeine CPC-Benchmarks ersetzen diese eigene Rechnung nicht.

/02 EHRLICH ÜBERSETZT

CPC im Klartext

KLARTEXT
Keine Erfolgskennzahl für sich und kein verlässlicher Vergleich ohne Kontext zu Ziel, Markt und Ergebnisqualität.
Eine Kostenkennzahl: gesamte Klickkosten geteilt durch die Zahl der berechneten Klicks.
Der CPC zeigt, was der Besuch über Google Ads kostet. Ob dieser Besuch sinnvoll war, zeigt erst die Verbindung aus Landingpage, Conversion und echtem Geschäftsergebnis.
/03 SO GEHST DU ES AN

So ordnest du den CPC richtig ein

01Sauber berechnen. Teile die gesamten Klickkosten im betrachteten Zeitraum durch die Zahl der berechneten Klicks derselben Auswahl.
02Segmente prüfen. Betrachte Suchbegriffe, Geräte, Regionen und Kampagnen getrennt, damit ein Durchschnitt wichtige Unterschiede nicht verdeckt.
03Mit Wert verbinden. Bewerte den CPC gemeinsam mit Conversion-Qualität, Abschlussquote und Ertrag statt ihn isoliert möglichst niedrig zu drücken.

Häufige Fragen

Wie berechnet sich der durchschnittliche CPC?

Der durchschnittliche CPC ergibt sich aus den gesamten Kosten der berechneten Klicks geteilt durch deren Anzahl. Wenn 80 Klicks zusammen 120 Euro kosten, liegt der Durchschnitt bei 1,50 Euro. Er sagt nicht, dass jeder Klick genau so viel gekostet hat, denn Einzelpreise können abweichen.

Was ist ein guter CPC?

Ein universell guter CPC existiert nicht. Entscheidend ist, ob die eingekauften Klicks passende Conversions und wirtschaftlich tragbare Ergebnisse erzeugen. Ein höherer Klickpreis kann sinnvoll sein, wenn daraus häufig wertvolle Anfragen entstehen. Ohne Zielwert, Conversion-Qualität und Marge bleibt der reine Preis kaum aussagekräftig.

Warum schwankt der Klickpreis?

Jeder Anzeigenkontakt kann in einer anderen Auktion stattfinden. Wettbewerb, Gebote, Qualitätsfaktoren, Suchanfrage, Gerät, Standort, Zeitpunkt und weitere Signale verändern die Bedingungen. Auch Änderungen an Kampagne oder Gebotsstrategie wirken sich aus. Deshalb ist der CPC eine bewegliche Kennzahl und kein fester Listenpreis.

Ist ein niedriger CPC immer besser?

Nein. Ein niedriger CPC kann auf günstige Reichweite hindeuten, aber auch auf wenig relevante Suchanfragen oder schwache Nachfrage. Entscheidend ist, was nach dem Klick passiert. Werden passende Menschen zu wertvollen Conversions, darf ein Klick mehr kosten als unqualifizierter Traffic ohne Ergebnis.

AUS DER PRAXIS
Du willst verstehen, welche Klickpreise für dein Angebot wirtschaftlich tragbar sind? Ich betrachte Suchmarkt, Conversion-Qualität und tatsächlichen Kundenwert gemeinsam – statt pauschale CPC-Benchmarks zu verkaufen.
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