12 Abläufe, die sich automatisieren lassen — und 3, die es nicht wert sind.
Zwölf typische Kandidaten aus Vertrieb, Verwaltung, Handel und Wissensarbeit. Die Beispiele sind Orientierung, keine Fallstudien oder Ersparnisversprechen.
Automatisiere, was häufig vorkommt, klaren Regeln folgt und niemanden braucht, der dabei mitfühlt. Lass die Finger von allem, was selten passiert, echtes Urteilsvermögen verlangt — oder eigentlich abgeschafft gehört.
Die 12 Kandidaten.
Die 3, bei denen ich dir abrate.
Diese drei Fälle zeigen die Prüflogik: Häufigkeit, Regelklarheit, Risiko und messbarer Nutzen kommen vor der Tool-Auswahl.
Woran du einen guten Kandidaten erkennst.
- ✓ Häufig: Der Ablauf passiert wöchentlich oder öfter — sonst rechnet sich der Aufwand selten.
- ✓ Regelbasiert: Du kannst die Schritte einem neuen Mitarbeiter in 10 Minuten erklären.
- ✓ Messbar: Vorher/Nachher lässt sich in Stunden oder Euro ausdrücken — sonst weißt du nie, ob es sich gelohnt hat.
- ✓ Fehlertolerant: Ein seltener Fehler ist ärgerlich, aber nicht existenzbedrohend — kritische Entscheidungen bleiben beim Menschen.
Häufige Fragen zur Umsetzung.
Mit welchen Tools setzt du das um?
Je nach Prozess kommen zum Beispiel n8n, Make oder Python infrage. Das Werkzeug folgt Daten, Ausnahmen, Betrieb und Fähigkeiten deines Teams – nicht umgekehrt.
Was kostet so eine Automatisierung?
Kleine Abläufe (etwa der Angebots-Nachfass) sind Projekte im niedrigen vierstelligen Bereich. Ehrlicher Maßstab: Die Automatisierung sollte sich innerhalb von 6–12 Monaten über gesparte Zeit tragen — sonst empfehle ich sie nicht.
Und was ist mit dem Datenschutz?
Vor dem Start werden Datenarten, Empfänger, Zugriffe, Speicherorte und Anbieter dokumentiert. Selbst Hosting kann Kontrolle erhöhen, ist aber nicht automatisch datenschutzkonform oder günstiger. Die passende Lösung hängt vom konkreten Risiko ab.
Wie finde ich heraus, welcher Ablauf bei mir dran ist?
Frag dein Team, welche wiederkehrende Aufgabe Zeit kostet, klaren Regeln folgt und messbar ist. Im Erstgespräch prüfe ich Häufigkeit, Ausnahmen, Risiko und Business Case der besten Kandidaten.
Welcher deiner Abläufe nervt am meisten?
Erstgespräch vereinbaren →30 Minuten, kostenlos. Ich prüfe den aussichtsreichsten Kandidaten – oder sage dir, warum sich die Automatisierung noch nicht trägt.
